Von Gott als einer Person schreibt Bach allerdings nichts, sondern von 'göttl. Kraft'.
Daher ist die Antwort auf die Frage wichtig: Welchen Begriff hatte Bach von Gott?
Betrachtete er Gott als eine Person oder hatte er einen pantheistischer, unpersönlicher Gottesbegriff als Energiemeer">pantheistisch-unpersönlichen Begriff von Gott (d.h., daß das gesamte Universum als ganzes Gott darstelle und jeder Mensch als Teil des Universums selbst Gott sei, aber die Göttlichkeit, das 'Höhere Selbst' in sich erst zu wecken habe)?
Glaubte er, daß es - wie es die Freimaurer tun, einen 'Weltenbaumeister' - gäbe bzw. einen Schöpfergott, der in Jesus Christus Mensch wurde? Über Bachs Einstellung zu Jesus Christus schreibt der ihn gut kennende Robert Viktor Bullen: "Vor seinem inneren Auge stand als leuchtendes Beispiel Jesus Christus, der alle hohen Qualitäten in sich vereinigt hatte: Männlichkeit, Sanftmut und die Kraft, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen." (Nora Weeks a.a.O. S. 147) Daß sein Vorbild Jesus Christus aber der menschgewordene Schöpfergott und damit einzige wahre, sichtbar gewordene Gott war, erkannte E. Bach nicht. Seine Gottesvorstellung war die eines unpersönlichen Gottes, der sich im ganzen Kosmos äußert und eine universelle Kraftquelle sei.
Angesichts seiner Persönlichkeit, Einstellung, Lebensführung, Nächstenliebe, Großherzigkeit, Geduld, Mildtätigkeit, Barmherzigkeit, Bescheidenheit etc. wies Bach eine hohe seelisch-geistige Reife auf. Das wären gute Voraussetzungen, daß ihn hohe Engel schützen, führen und mittels seiner geistigen Gaben inspirieren und durch ihn auch heilen konnten. Aber auch ranghohe abgefallene Engel versuchen stets, gerade solche Menschen in die Irre zu führen und auf sie Einfluß zu gewinnen. Gab E. Bach solchen Wesen Zugriffsmöglichkeiten?
Aufgrund seines unpersönlich-pantheistischen Gottesbildes konnte Bach Gott weder als eigenständiges Geistwesen, geschweige denn Jesus Christus als menschgewordenen Gott erkennen und anerkennen. Zwar lebte er dennoch erstaunlich getreu nach den Grundsätzen der göttlichen Ordnung, wie sie Jesus Christus gelehrt hatte und schätzte Jesus als 'Meister' sehr. Lob, Preis und Bitten richtete er aber aufgrund seines pantheistischen Gottesverständnisses konsequenterweise weder an Gott = Jesus Christus, noch an Engel. Ohne Bitten wird die himmlische Geisterwelt gemäß göttl. Ordnung aber nur in Notfällen oder in einem Mindestmaß tätig.
Einige biogr. Hinweise und auch sein religiöses Weltbild (Gott als 'Weltenbaumeister') lassen darauf schließen, daß E. Bach Freimauerer war. Sofern dies der Fall war, gilt: Wo in den verschiedenen Freimaurerrichtungen okkulte Praktiken angewendet werden, dürfen jene Geistwesen, die dadurch aktiv werden, auch alle Mitglieder solcher Gruppierungen beeinflussen bzw. besetzen, inspirieren und lenken. Denn nach göttlicher Offenbarung handelt es sich beim Freimaurergottesbild um Abwendung vom wahren, einzigen, persönlichen Gott (= Abgötterei). Wer Abgötterei betreibt, gerät konsequenterweise aber auch unter den Machteinfluss jener Geistwesen, die einst unter Satans Leitung von Gott abgefallen sind.
Für jeden Menschen gilt auch: Jeder nicht in der Ordnung befindliche Charakterzug wird von gottfeindlichen Geistwesen angefacht. Jeder Irrtum und jede Charakterfehlentwicklung wird durch ihren Einfluß verstärkt und ausgeweitet. Vor allem legen höllische Mächte größten Wert darauf, eine rechte Erkenntnis Gottes und Gebete zu ihm zu verhindern. Es wird gottfeindlichen Geistwesen von göttlicher Seite zugelassen, vor allem mediale Menschen zu inspirieren, in die Irre zu leiten, auch durch deren Handauflegung zu heilen - aber auch, sie zu behindern, zu quälen und krank zu machen.
Aufgrund zahlreicher Hinweise ist anzunehmen, daß E. Bach einen pantheistischen, fernöstlich geprägten Gottesbegriff hatte.
Demzufolge erklärte er seine Inspirationen als Eingaben aus seinem eigenen 'Höheren Selbst', das mit dem gesamten Universum und dessen Wissen in Verbindung stehe. Das eigene 'Höhere Selbst' ersetzt de facto Gott, stellt daher im eigentlichen bibl. Sinne 'Abgötterei' dar, weil der Mensch sich in dieser Sichtweise selbst zu einem Gott erhebt und den wahren einzigen Gott leugnet.
Im pantheistischen Weltbild hat Gebet zu einem unabhängig von einem selbst existierenden Gott keinen Platz, weil man sich ja selbst als Teil Gottes = als Gott sieht. Zu sich selbst betet man aber nicht.
Hat der falsche Gottesbegriff Bachs Konsequenzen hinsichtlich der Herkunft seiner intuitiv-medial erhaltenen Inhalte?
Bach erlebte zweifellos sehr viel Hilfe aus der geistigen Welt. Da er aber nicht betete, stellt sich die Frage, welche geistigen Helfer dann bei ihm aktiv waren?
Wenn Bitten an Jesus Christus um Führung, Hilfe und Inspiration oder auch um Schutz vor höllischen Geistwesen ständig unterlassen werden, können und dürfen sich Satan und dessen höllische Geister - meist gut getarnt als Lichtengel - Menschen nahen, auf ihr Denken, Fühlen und indirekt dadurch auch auf ihr Handeln einwirken.
Vor allem mediale Gaben (z.B. Hellsehen, Hellhören, Hellfühlen, Pendel, Rute etc.) bieten solchen Geistwesen ideale Möglichkeiten, solche Menschen höchst geschickt zu manipulieren.
Ein falscher Gottesbegriff bzw. jede Form von Abgötterei erlaubt Dämonen auch, in solche Menschen einzudringen, sie übersensitiv zu machen und sie nach und nach mehr zu beherrschen.
Solche Geistwesen inspirieren, beschützen, versorgen und lenken Medien so lange scheinbar richtig und positiv, solange sie beim Medium Vertrauen aufbauen, Glauben an die Richtigkeit der Eingaben und des Weges bestärken wollen bzw. solange es jene Richtung einschlägt, die ihren höllischen Zielen entsprechen. Sobald sie erkennen, daß sie ihre eigentlichen höllischen Ziele nicht im gewünschten Maße oder überhaupt nicht erreichen können, drehen sie den Spieß um, geben dann z.B. falsche Informationen, blockieren Fortschritte und Erkenntnisse, erzeugen Not, Pein, Schmerzen, Krankheit, Isolation etc. Dies kann bis zur physischen Vernichtung führen.
Zumindest in seinen letzten 2 Lebensjahren, in denen Bach die letzten 19 seiner Heilmittel durch Inspiration und innere Führung fand, wurden er in extrem großem Maße innerlich gepeinigt und mit Krankheiten belästigt. Die dadurch erlittenen Schwächungen führten letztlich zu seinem Tode. Es ist anzunehmen, daß diese Vorgänge Werke von Dämonen waren, denn die Art, wie diese Quälereien abliefen und endeten zeigt nicht die Handschrift himmlischer Mächte.
Mit jedem Jahr seines ärztl. Wirkens nahm Bachs Sensitivität zu. Daraus könnte man schlußfolgern, daß diese Entwicklung ein gutes Zeichen war und auf zunehmende geistige Wiedergeburt hinwies.
Daß diese Hypersensitivität aber spätestens ab 1933 eine schwere seelische, mentale und organische Belastung war, ist aus den biograf. Schilderungen Nora Weeks unschwer zu erkennen.
Man darf aus der Existenz, Erweiterung und Vertiefung medialer Gaben nicht automatisch ableiten, daß die Wiedergeburt zunimmt. Dazu ist u.a. nicht nur ein sündenfreies Gemüt oder Liebe zum Nächsten, sondern auch die Liebe zu Gott nötig. Abgötterei ist aber das krasseste Gegenteil von Gottesliebe.
jl.Ev05.266,11} "Das geistige Schauen ist zuerst nur ein Erkennen der äußeren und inneren Entsprechungsverhältnisse; so man sich aber dann gleichfort übt mit einem reinen, möglichst sündenfreien Gemüte in der reinen Liebe zu Gott und daraus zum Nächsten, so geht dann das Erkennen und Verstehen in ein helles Schauen über und liefert dann dem Seher den Beweis, daß er eins geworden ist in sich und erreicht hat die wahre Wiedergeburt seines Geistes und die Auferstehung der Seele aus dem materiellen Totengrab ihres Fleisches.
Im Falle von Dr. E. Bach fehlt ein ganz entscheidender Punkt: Die Gottesliebe. Wegen seines unpersönlichen, pantheistischen Gottesbildes konnte er diese nie entwickeln und öffnete unwissentlich widergöttlichen Geistwesen den Zugang zu sich.
Auch diese Hinweise sollten hinsichtlich ihrer Verursacher zu denken geben: "Während der Tage, die der Entdeckung der Pflanzen der zweiten Serie vorausgingen, geriet Bach selbst in den negativen Seelenzustand, zu dessen Heilung die betreffende Pflanze erforderlich war. Er litt in einem solchen Maße unter diesen Stimmungen, daß seine Mitarbeiter sich wunderten, wie ein Mensch solche seelischen Qualen ertragen könne, ohne dabei den Verstand zu verlieren. Er durchlebte nicht nur schwerste seelische Krisen, manche dieser emotionalen Zustände waren auch von gravierenden organischen Krankheitssymptomen begleitet." (Nora Weeks a.a.O. S. 121)
Diese psychischen, funktionalen oder körperlichen Störungen verschwanden meist erst dann, wenn er intuitiv das auf den jeweiligen Störungszustand passende Heilmittel fand. "Die Entdecktung jeder einzelnen von ihnen war mit den verschiedensten Leiden verbunden." (Nora Weeks a.a.O. S. 121)
Es sieht so aus, als ob jene Geistwesen, die E. Bach inspirierten und zum Finden bestimmter Heilpflanzen leiteten, ohne jegliche Rücksicht auf seine Gesunheit sehr viel Leidensdruck und damit auch Zeitdruck erzeugt haben. Unter diesen Umständen fand er innerhalb von 6 Monaten noch 19 (der insgesamt 38) Heilmittel. Der Preis war hoch: "Die seelischen und körperlichen Torturen, die er vor jeder einzelnen dieser Entdeckungen erlitten hatten, waren so gravierend gewesen, daß er sich nun völlig geschwächt und erschöpft fühlte... Sein ganzer Körper war ausgerechnet in der heißesten Jahreszeit tagelang von einem äußerst unangenehmen Ausschlag überzogen, der unaufhörlich brannte und juckte. In einer anderen Phase brachen ständig Geschwüre an seinen Beinen auf, die von den Knöcheln bis zu dem Knie völlig wund waren; die Haare fielen ihm aus, und er verlor fast das Augenlicht. Wieder ein anderes Mal war sein ganzes Gesicht schmerzhaft angeschwollen. Bei nächster Gelegenheit erlitt er eine Blutung, die erst zum Stillstand kam, als er die Heilpflanze gefunden hatte.
Er durchlitt nicht nur die negativen Seelenzustände, zu deren Harmonisierung die neuen Heilpflanzen erforderlich waren, sowie schwerste körperliche Krankheitszustände. Seine Sensibilität war außerdem dermaßen gesteigert, daß er oftmals bereits Stunden, bevor er von einem Patienten aufgesucht wurde, dessen gesamte Krankheitssymptome in sich aufgenommen hatte." (Nora Weeks a.a.O. S. 123)
Diese Hypersensitivität, diese Übersteigerung der Hellfühligkeit und der mangelhafte Schutz gegen krankmachende - offensichtlich geistige - Einflüsse und der offensichtliche innere Zwang, der ihn zum Forschen und Finden weiterer Heilmittel trieb, weisen darauf hin, daß Bach nun ziemlich hilflos vermutlich dämonischen Attacken und Zwängen ausgesetzt war. Trotz einer "bewunderswürdigen seelischen Vitalität, der Fähigkeit, seine Leiden leichtzunehmen, seines unverwüstlichen Humors und Lebenswillens... wurde er immer schwächer... Am Abend des 27.11.1936 verstarb er im Schlaf." (Nora Weeks a.a.O. S. 128)
Dieses Lebensende ist für jemanden, der vom Charakter her sehr hoch entwickelt war und so sehr nach seinem Gewissen lebte, sehr untypisch - aber sehr typisch für Menschen, die medial tätig waren und nicht erkannten, wer sie inspirierte und führte.
Von Spiritisten, Medien und Okkultisten ist bekannt, daß jene Geister, die ihnen evtl. lange und in sehr großem Ausmaße geholfen haben, zu Quälgeistern werden, die unendlich viel Probleme bereiten können, wenn die Entwicklung eines Menschen nicht so läuft, wie es ihren Absichten entspricht.
Eine Erklärung hierfür könnte in folgenden Hinweisen Jesu liegen:
jl.BMar.051,10} "Meiner vergessen (bzw. nicht kennen, d. Hg.) aber heißt soviel als: das Leben und dessen himmlische Freiheit verlieren und dafür das Gericht, den Tod und die Hölle anziehen, vor der ein Geist so lange nicht sicher ist, solange er nicht völlig aus Meinem Geiste wiedergeboren ist."
Aufgrund seines falschen, unpersönlichen Gottesbildes betete Bach wohl kaum je um Hilfe und Schutz gegen höllische Mächte. Für ihn existierte ja keine Sünde im Sinne einer bewußten Übertretung der göttlichen Ordnung, sondern charakterliche Fehlentwicklungen, Untugenden bzw. Laster führte er lediglich auf Unwissenheit und Irrtum zurück.
Ohne Kenntnis einer verbindlichen, überzeitlich und universell gültigen Wahrheit und göttl. Ordnung war ihm wohl kaum bewußt, daß es eine recht große Schar von Geistwesen unter Satans Leitung gibt, die bewußt alle positiven Eigenschaften, Charakterzüge und Normen bei Menschen und Geistern ins krasse Gegenteil verkehren will, um Gott und seine Ordnung zu vernichten.
Sie versuchen, alle Menschen in ihr ordnungswidriges Fahrwasser und in ihre Gegenordnung zu verlocken und zu verführen. Das geschieht am leichtesten, wenn Menschen ihren Lügen glauben, daß es keinen persönlichen Gott gäbe, sondern jeder Mensch selbst ein Teil Gottes = Gott sei (im Pantheismus) oder wenn sie es erreichen, daß man an viele Götter (Heidentum) glaubt, oder gar Satan als Gott annimmt.
Dr. Bach führte ein gewissensorientiertes Leben in Nächstenliebe und Barmherzigkeit, wie es wohl nur wenige Menschen so konsequent tun. Dadurch erreichte er sicher ein hohes Maß an seelischer und geistiger Reife. Den Durchbruch zur geistigen Wiedergeburt blockierte er sich aber dadurch selbst (bzw. Höllengeister), indem er viele Irrtümer aus Satans Lügenrepertoire als Lebensleitlinien übernahm - und selten konsequent danach lebte. Seine Tugend der Geradlinigkeit und Konsequenz war aufgrund falscher Leitideen daher zugleich das Eingangstor, das es Dämonen erlaubte, Zugang zu seinem Denken zu bekommen und Irrtümer aus Satans Lügenwelt gedruckt in die Welt zu entlassen.
Da Bachs Nächstenliebe, Barmherzigkeit und viele andere Tugenden himmlischen Prinzipien entsprachen, passte dieser Teil seines Wirkens der Hölle ganz sicher gar nicht ins Konzept, das sie mit ihm durchsetzen wollte! Dies dürfte genügend Grund gewesen sein, ihn aus Rache für ihren Teilmißerfolg durch organische, funktionelle und massive seelische Störungen bis zu seinem Tod zu quälen.
Aus himmlischer Sicht könnte daher der wie ein Engel handelnde, aber viele Irrlehren aus dem höllischen Lügenrepertoire verbreitende Dr. Bach so beurteilt werden:
jl.BMar.053,16} "Hat der Herr dir auch die endlose Gnade erwiesen und dir das Gift der Bosheit genommen, so blieb dir aber noch die große Torheit (der Irrtümer, d. Hg.). Wenn sie von dir recht genährt wird, kann sie in die barste Bosheit übergehen und dich stürzen in ein gräßliches Gericht. Denn wisse: Solange du im Geiste nicht völlig wiedergeboren bist, bist du vor der Hölle nicht im geringsten sicher! Damit du aber solcher Kalamität entgehen möchtest, soll dir hier alle deine große Torheit gezeigt werden, an der du noch überstark hängst und von der der Herr Selbst dich nicht befreien möchte, ohne dich zu richten."
Bleibt zu hoffen und zu wünschen, daß Dr. Bach nach seinem Tode seine Irrtümer erkannte und bereut, daß er durch seine Lehren inzwischen hunderttausende Bach-Blütenanhänger ideologisch auf den gleichen Weg führte, der seine eigene geistige Wiedergeburt - zumindest auf Erden - blockieren konnte.
s.
"Woher beziehen Bach-Blütenessenz-Therapeuten und Homöopathen meist ihr Spezialwissen?"
s.
"Gibt es objektive, universelle, überzeitlich gültige Wahrheit? Woher stammt sie?"
s.
"Woher kommen intuitive bzw. mediale Erkenntnisse?"
s.
"Vor- und Nachteile von Edward Bachs Medialität"
s.
"Stammen Geistesgaben und mediale Fähigkeiten immer von Gott?"
s.
"Sind geistig Wiedergeborene äußerlich oder durch PSI-Gaben erkennbar?"
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